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Wissenswertes zu Armaturen

Küchenarmatur: Hochdruck oder Niederdruck?
 
Hochdruck-Armatur (HD)
Wird die Armatur direkt an die zentrale Hauswasser-Versorgung angeschlossen und haben Sie 2 Eckventile auf der Wand? Dann benötigen Sie eine Hochdruck-Armatur (Kurzzeichen: HD).
 
 Hochdruck Armatur 
 
Hochdruck-Armaturen haben 2 Anschlüsse (für Kaltwasser und für Warmwasser). Diese werden direkt über die flexiblen Anschlussschläuche mit den Eckventilen verbunden. Der normale Wasserdruck in deutschen Haushalten beträgt 2 bis 6 bar; die Armaturen halten einem Druck bis max. 10 bar Stand.
 
 
 
Niederdruck-Armatur (ND)
Diese Variante wird benötigt, wenn das Warmwasser über einen Heißwasserbereiter (Boiler / Untertischgerät) zur Verfügung gestellt wird; es gibt dann nur 1 Eckventil für Kaltwasser auf der Wand.
 
    
 
Niederdruck-Armaturen haben 3 Anschlussschläuche. Hierbei fließt das kalte Wasser zunächst in die Armatur, wo es abgesperrt wird. Erst durch Öffnen des Ventils fließt dieses weiter in den Boiler und verdrängt dabei das heiße Wasser, welches über die 3. Leitung abfließt. Gleichzeitig wird bei dieser Wasserentnahme der Boiler wieder befüllt. Hierbei wird nur ein kleiner Teil des Wasserdrucks an den Warmwasser-Speicher abgegeben; daher „Niederdruck“. Ist das Ventil geschlossen, ist die Wasserzufuhr komplett unterbrochen und damit ist der Boiler drucklos. Beim Aufheizen des Wassers im Tank dehnt sich dieses aus, daher ist das Tropfen der Küchenarmatur systembedingt normal.
Diese Betriebsart ist im Gegensatz zur HD-Variante aufwendig und teuer. Bei einem Marktanteil in Deutschland von ca. 5% ist auch die Auswahl an ND-Armaturen entsprechend geringer.